Der unwürdige Tod eines Brugger Musikers

Shownotes

Ein kranker und einsamer Musiker fällt in seiner Wohnsiedlung auf, weil er verwirrt in der Garage umherirrt. Er ist schwer diabeteskrank und stark übergewichtig. Trotz früherer ähnlicher Episoden bleiben die Hilferufe von Bekannten ungehört. Er stirbt schliesslich einsam und unwürdig in seiner Wohnung.

«Der unwürdige Tod eines Brugger Musikers» ist die neuste Folge unserer Podcast-Reihe «Der Fall». Moderatorin Jasmine Helbling spricht mit Autorin Andrea Haefely, einer Bekannten des Opfers und Rechtsexpertin Katrin Reichmuth über die Hintergründe.

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00:00:01: Ich saß auf einem Stuhl im Gang, verkotete völlig.

00:00:05: Der ganze Gang war vollen Papier und ... Was weiss ich?

00:00:08: Die Hundpflegefachfrau sagte selbst, es sei völlig überfordert

00:00:11: gewesen.".

00:00:13: Das ist der Fall.

00:00:14: Echte Schweizer Rechtsstreit

00:00:16: unter Art für Betroffene

00:00:18: Ein Podcast von Beobachter Heute mit Yasmin Helbling.

00:00:27: Der siebentzeigjährige Uli Pfister ist verwirrt und hilflos.

00:00:31: Seine Bekannten wollen helfen, aber der Arzt und die Bystandin ignorieren gefertigst Meldungen.

00:00:37: Der Ueli Pfister zahlt das mit seinem Leben.

00:00:39: Wie hat es so weit gekommen?

00:00:41: Und hätte man das vermieden können?

00:00:43: Diese Fragen gehen wir heute auf den Grund.

00:00:45: Mit mir im Studio sind Redaktorin Andrea Heveli und Juristin Katrin Reichmuth.

00:00:51: Hallo zusammen!

00:00:52: Hallo!

00:00:53: Andrea, wir reden heute über ein Fall vom Ueli Pfister.

00:00:56: Wer ist er denn überhaupt gewesen?

00:00:59: Ja, verurschigt, muss man sagen.

00:01:01: Der Oli Pfister hat nicht so geheissen.

00:01:03: Wir haben ihn anonymisiert aus Respekt vor ihm auch wenn er schon tot ist und von allfälligen Angehörigen, die man aber keine gefunden hat.

00:01:12: Im Schluss.

00:01:13: Der Ole Pfister hatte das Verkleidung nicht so einfach.

00:01:16: Seine Mutter war schwer krank, sie musste pflegen.

00:01:20: Er bekam sehr früh Diabetes-Diagnosen.

00:01:27: Und zwar die schwere Sorten.

00:01:29: Er war später sehr übergewichtig.

00:01:32: Er war ein kleiner Mann, aber sehr überwichtig und hatte offene Beine.

00:01:37: Und also auch gesundheitlich wirklich kein einfaches Leben.

00:01:43: Aber was man vielleicht noch sagen muss, seine grösste Passion und das, was ihn auch für sich ausgemacht hat, war die Schweizer Ärgerung.

00:01:53: Er ist Musiker gewesen und hat viele Formationen gespielt Musik machen, einfach geliebt.

00:02:00: Und das, was du jetzt erzählst über ihn ... Ich nehme an, dass hast du in Erfahrung gebracht, weil er schon gestorben war, wo du recherchiert hast an diesem Artikel.

00:02:09: Wie bist du überhaupt an die Geschichte gekommen?

00:02:11: Ja genau!

00:02:13: Am vierten Juli letzten Jahr, das ist zwei Tage nach seinem Tod gewesen, hatte ich Piccadience und am Telefon, wo es Leute erläuteten und Sachen erzählen, was sie das Gefühl haben, das wäre eine gute Geschichte.

00:02:27: Und da war eine Frau Brechbühle am Telefon, die mir zwar sehr strukturiert und gefasst.

00:02:34: Und gleichzeitig aber auch fassungslos, dass so etwas in der Schweiz möglich ist, erzählt hat, dass gerade ihre gute Freund gestorben ist, weil niemand geschaut

00:02:44: hat.

00:02:45: Und das hat dich interessiert als Journalistin?

00:02:47: Das hat mich sehr interessiert.

00:02:48: Erstens mal ist es wieder ein Schicksalsgeschicht, wo man ... Fast nicht passen kann, dass das möglich ist.

00:02:54: Und mich hätte es noch wundern genommen, wie es so weit könnte kommen.

00:03:00: Zudem kümmern wir gerade, mit auch gleich tiefer in den Fall ein.

00:03:04: Zuerst wollen wir aber genauer wissen was der Ueli Pfister für einen ist und wir haben das auch.

00:03:08: Regina Brechbühl gefragt.

00:03:11: Sie hat gesagt, dass er sehr schwierige Seiten hatte.

00:03:14: Zum Beispiel konnte Hecker Stur sein.

00:03:17: Wenn es nicht nach seinem Kopf gelaufen ist oder wenn man ihn nicht ernst genommen hat, wurde sie manchmal sogar ausfällig.

00:03:23: Sie erinnern sich aber vor allem an einen sehr liebenswerten Mann.

00:03:27: Der Ruli Pfister war für mich ein bescheidener, liebendswürdiger Mann.

00:03:33: Ich habe so erlebt, dass Er sehr nach Anerkennung geleicht hat... Er wollte gerne ernst genommen werden und war immer auf der Suche nach Liebe.

00:03:46: Eines seiner grossen Lebensinhalte war seine Ürgeli.

00:03:54: Seelenkompressor hat er das genannt.

00:03:57: Seine Ürgeli, das war immer seine sehr dröste oder seine nie-ürglei, hatte mir eine.

00:04:04: Er sagte auch immer, wenn ich diesen Mal ausgehen muss, dann ist es klar Dass meine Ürgele zusammen mit mir verbrennt werden, kommen wir mit mir mit.

00:04:15: Damit ich dann auf den Wolken dreizehn weiterhin ürgelle

00:04:20: kann.".

00:04:20: Regina Brechbühl hat viel Zeit mit dem Mulepfister verbracht.

00:04:24: Manchmal waren sie auch zusammen unterwegs.

00:04:26: Kanton Bern, ganz besonders Sammital, liebt er mega, mega.

00:04:33: Mirmals war ich mit ihm in einem Metall und dann hat er immer von Freuden gestrahlt und ist so mega dankbar.

00:04:41: dass ich ihm das möglich gemacht habe.

00:04:44: Auch wenn wir zusammen geurgelt haben, dann war so eine wunderschöne Energie im Raum und ich hatte gespürt und sah, wie glücklich er ist.

00:04:55: Er kam mit mir zweimal in Frankreich, wo ich auch noch ein wenig daheim bin – und dort hat ihm ganz besonders gefallen, dass er mit meinem Mann ... in einem Oldtimer spazieren fahren.

00:05:09: Das Gesicht, die Freude ist im Gesicht drin.

00:05:14: Das Lachen, das vergiss ich

00:05:15: nie.".

00:05:16: Das alles noch recht schön und harmonisch, aber es ist etwas passiert, wenn wir vorhin gehört haben.

00:05:22: Und Regina Brechpiel hat uns von einer Situation im April, den sie im April verzählten, der ihre Sorge gemacht hat.

00:05:30: Ein Mulipfister ging es dort nicht gut und darum ist sie für ihn gepostet.

00:05:34: Als er die Türen nicht aufgemacht hat und reagiert aufs Telefon, habe ich bei den Nachbarg- luten und konnte dann so überrufen gehen.

00:05:42: Seine Wohnungstour war immer offen und habe ihn am Boden gelegen vorgefunden.

00:05:48: Zusammen haben wir es geschafft, dass sie wieder ins Stuhl sitzen können.

00:05:50: Ich habe ihm die Lebensmittel dort gelassen ... Und habe ihn dann, weil man gesagt hat, der schafft das schon alleine gelassen.

00:05:59: Am Tag darauf hat er sich nicht mehr gemeldet und ich bin vorbei gegangen Und dann war er wirklich in einem sehr solaten Zustand wieder am Boden.

00:06:09: Ich habe ihn nicht geschafft, den Beleidung aufzunehmen.

00:06:11: Er hat im ehemaligen Beistand von ihm Anglüten, der für ihn auch ein guter Freund wurde und er kam mit mir zusammen die Ambulanz organisiert.

00:06:25: Die Ambulance ist aber wieder gegangen, weil der Olibefister sich geweigert hatte, mitzugehen.

00:06:31: Einen Tag später ... ist er dann von der Beziehungsärztin in Spital eingewiesen worden.

00:06:38: Später, als ich wieder zu Hause war, sagte mir Uli Pfister mega, mega Danke, dass wir das gegen seinen Willen gemacht haben.

00:06:49: Weisst du, wie er sonst nicht mehr im Leben gesagt hätte?

00:06:52: Er

00:06:54: war also doch froh um die Hilfe auch wenn er sich am Anfang gewährt hat.

00:06:59: Andrea blieb es bei dieser einen Episode.

00:07:03: Nein, es gab immer wieder so Vorfälle.

00:07:07: Und da war sich auch der Arzt informiert von ihm, den Hausarzt und die Beistandschaft auch.

00:07:14: Die Käst heisst sie in dieser Stadt, wo er gewohnt hat ...

00:07:18: Mit

00:07:19: D?

00:07:19: Ja, das ist Kinder- oder Erwachsenenschutzdienste und nicht Behörde wie z.B.

00:07:25: im Kanton Seeringe.

00:07:29: Dann an die Uni... gab es eine krasse Hitze.

00:07:32: An dem Sonntag, vor seinem Tod, hat er sich in den Tiefgarage verkrochen von diesem Haus, das er gewohnt hatte.

00:07:42: Nachmittag um fünf Uhr kam dann mal ein Nachbarsfamilie vorbei, weil sie auf einen Ausflug wollten und sahen ihn und sagten, was machst du da?

00:07:51: Er meinte, ich sei einfach zu Hause, habe hier besser und sehe dort mit dem Tief-Garage.

00:07:57: Um sechs Uhr hat der Nachbar ... Dann kam die Nachbarn wieder nach Hause und war immer noch dort unten.

00:08:03: Es war auch befremdlich.

00:08:06: Am Schluss holte diese Familie die Polizei.

00:08:11: Und sie ist dann auch gekommen?

00:08:12: Ja, aber er sagte dann, dass er einfach hier weg der Hitze sei, alles in Ordnung sei.

00:08:19: Sie könnten ihn wieder gehen und das haben sie gemacht.

00:08:23: Aber trotzdem war er jetzt schon seit X Stunden in dieser Tiefgarage und im Haus hat man das gewusst, hat sich Sorgen gemacht.

00:08:29: Und eine Nachbarin, die einen engeren Kontakt hatte auch wegen dem Schweizer Ärgeli.

00:08:34: Die ist dann runter.

00:08:36: Sie hat nicht zu trinken anbieten, sie hat ein Glas abbotten.

00:08:38: Hat nichts wollen, einfach nicht aufgewöhnen.

00:08:41: Und erst mal obig um neune ungefähr, hat es ihnen dazu gebraucht, dass er jetzt in seine Wohnung

00:08:45: geht.".

00:08:47: Die Nachbarin vertraut die Zeitungen im frühen Morgen und ist am halben Vier zum Haus aus.

00:08:54: Sie hat dann gemerkt, dass der Brand immer noch leicht war.

00:08:57: Und als sie von der Tour zurück waren, haben sie den Regime Brechbühler gelaut.

00:09:01: Denn sie wussten, es sei eine gute Freundin von ihm.

00:09:04: Jetzt war sie aber in Frankreich.

00:09:08: Sie lütete den Nachbarn gerade durch ... Ein Hausarzt, der weiss sicher was zu tun ist.

00:09:16: Der kennt ihn schon seit Jahren oder?

00:09:19: Und das hat dann die Nachbarn ja gemacht.

00:09:23: Nur wenn sie dort anrufen, der Praxisassistentin sagt, dass sie doch einfach den Käst anruft und eine Gefährdungsmeldung machen

00:09:31: soll.

00:09:31: Und zum Hausarzen ist es gar nicht vordrungen?

00:09:34: So wie es dem Hausarz in der Stellungnahme erklärt, ist es nicht so im Kuh.

00:09:39: Okay also der Rat war den Kästenanruf, haben Sie das gemacht?

00:09:45: Ja, ja.

00:09:46: Das hat Frau Brechbühel wiedergemacht, Regina Brech-Bühel.

00:09:50: Die war allerdings in Frankreich zu diesem Moment und konnte nicht viel machen als dort anrufen.

00:09:55: Sie erzählte dann, wie das Gespräch abgelaufen ist?

00:10:01: Mein Liebenenken beim Telefonempfang haben aber gesagt, dass ich eine dringende Gefördungsmeldung habe.

00:10:09: Ich seh wirklich bettig, damit es den Beständigen so weiter gibt und sofort gehandelt wird!

00:10:15: Am Dienstag war noch nichts passiert am Tag drauf, dann habe ich wieder

00:10:19: angegütet.

00:10:19: Dann bekam eine Rückrufe von der Beistandin und sie war unglaublich böse mit mir.

00:10:27: Frech!

00:10:28: Und alles andere als professionell.

00:10:30: Sie sagte uns nicht, was wir jetzt machen müssen, sie hat genügend Arbeit auf dem Schreibtisch und eigentlich können auch ich die Ambulanz organisieren.

00:10:46: Ich fasse noch einmal zusammen, er war schon im Spital.

00:10:49: Der Hausarzt wusste, wie schlecht es ihm geht und Kerst ist involviert gewesen.

00:10:53: Und trotzdem wurde der Ueli Pfister sich alleine überlassen.

00:10:57: Wie ging das weiter?

00:10:58: Er

00:11:00: hatte die offene Beine und hat darum einen Wundpflege-Spezialistin gehabt.

00:11:05: Die hatten ihn schon lange.

00:11:06: Sie haben sich auch gut gekannt.

00:11:07: Er ist zwei Mal in den Wochen zu ihr.

00:11:09: Sie hat dem Freitag vorher schon gemerkt, dass etwas mit ihm nicht stimmt Aber er wollte nicht zum Doktor

00:11:17: verdient werden.

00:11:18: Das war sein Stuhlheim, oder?

00:11:19: Ja, genau.

00:11:20: Und dann am nächsten Morgen, also an diesem Ziestig ... Jetzt haben wir ja schon einen Ziestigen.

00:11:25: Er kam zu seinem Termin und dachte, ob es etwas gar nicht stimmt.

00:11:29: Jetzt mache ich mir wirklich Sorgen, weil sie sich am Freitag auf Sorgen gemacht hat.

00:11:33: Er sagte, dass dort die Fieberung wirkt.

00:11:36: Weil er nicht gekommen ist, hat sie ihre Praxis schnell zugemacht und ist zu ihm gefahren und will innen.

00:11:42: Und dann hat sie nicht aufgemacht.

00:11:44: Dann hat sie wie ein paar andere im Wohnhaus geläutet und die Nachbarin hat ihn aufgemacht.

00:11:49: Sie sagte ihm, dass sich die Wohnungstürse meistens nicht abgeschlossen haben, wenn es um Schlecht geht.

00:11:56: Sie können wahrscheinlich einfach innen.

00:12:00: Das hat sie gemacht und was sie dort vorgefunden hat, muss wirklich grauhaft sein.

00:12:08: Kannst du das beschreiben?

00:12:09: Noch etwas genauer?

00:12:10: Sie hat so beschrieben ... Auf eine dezente Art vermute ich, es war wahrscheinlich noch schlimmer.

00:12:16: Er saug auf einem Stuhl im Gang und hat seine EO-Incontinenzhösle völlig verkordet.

00:12:26: Der ganze Gang ist vollen Papier.

00:12:28: Und was weiß ich?

00:12:30: Es hatte überall Flüge.

00:12:32: Es war auch heiss.

00:12:35: Und sie sagten dann, dass erst alle feest drauf gerissen sind Und sie hat den Bestände auf die Käste angeläutert.

00:12:47: Dann hat sie versucht, ihn ins Bett zu bringen und er wollte es nicht zerstens nicht.

00:12:53: Dann sagte sie, man müsste sich doch super machen, da war schon ganz verdreckend.

00:12:57: Er wollte einfach die frischen Höschen über die Alten anlegen und so.

00:13:01: Aber auf jeden Fall hatte sie ihn dann im Bett.

00:13:03: Das ging dann nicht.

00:13:04: Er war nicht

00:13:05: wirklich ansprechbar, verwirrte auch wieder?

00:13:08: Nein, sie sagte, er hätte zwar erkannt aber es wäre gewesen, also wirklich nicht gut zu wegen.

00:13:14: und natürlich besteht der Verdacht... das wissen wir aber nicht weil man Obduktionsbericht natürlich nicht hat, dass er seine Diabetes mit Medikamenten nicht genommen hat, sodass er sein Insulin nicht gespritzt hat.

00:13:28: Und er wurde heutriert und war ja auch nicht mehr die jüngste, muss man sagen.

00:13:33: Darum wird er nur verwirrt und dann auch recht seine Medizin nicht.

00:13:38: Vermutlich war es so.

00:13:40: Wer wäre jetzt zuständig, müsste beistanden vorbeikommen?

00:13:45: Wenn sie das weiss, wäre es vielleicht noch nicht, wenn sie wieder kommen, ja sicher!

00:13:49: Das hat sie aber nicht gemacht?

00:13:51: Nein, die Wundpflegefrau hat ihn auf den Käst angeläutet.

00:13:56: Er hatte die Beistanden in einem Draht.

00:13:59: Sie sagte, sie hätten nicht sein können.

00:14:03: Genau das heisse ich nicht um.

00:14:05: Sie hat einen zwölfigen Empfang zurückgeläuten.

00:14:08: Man muss sagen, dass die Hundpflegefachfrau wieder zurück gehabt hätte.

00:14:12: Sie hatte noch andere Patienten.

00:14:13: Sie sagte selbst, sie sei völlig überfordert gewesen.

00:14:17: Und dann standen sie in einem Zwölfen zurückgeläutet und sahen, sie hättete viel zu viel zu tun.

00:14:25: Sie konnten frühestens um vier Uhr vorbeigegauen.

00:14:29: Und dann hat sie erst am siebenen Morgen wieder sich zurückgemeldet und gesagt, dass sie mit einem Kollegen gegangen sind.

00:14:36: Sie haben den Stuhl gebraucht bis er ihn aufgemacht habe.

00:14:42: Und sie haben dann mit ihm abgemacht, dass er sich am nächsten Morgen melde.

00:14:47: Es ist natürlich schon ein bisschen schräg wenn man sich vorstellt wie der Zustand von der Wohnung beschrieben wurde.

00:14:58: Fachfrau, wie nah er sonst zu weh war.

00:15:03: Das ist ja nicht besser geworden und er wird seine Wohnung nicht putzt in dieser Zwischenzeit.

00:15:08: Und

00:15:10: das ist immer wieder vorkommen?

00:15:11: Sie waren alle alarmiert im Umfeld.

00:15:14: Ja, und ihre Akten müssen auch gestanden sein.

00:15:17: Wenn man ihnen mit einer für sorglichen Unterbringung ins Spital bringen muss, weil sie so schlecht zu wehr war.

00:15:27: Wie auch immer.

00:15:30: Sie ist dann ... Ja, sie war im siebenen Gang oder ging nachdem sie bei ihm waren und am nächsten Morgen hat er sich nicht gemeldet.

00:15:40: Und dann ist sie vorbei.

00:15:43: Jetzt mache ich einen kleinen Wechsel zu den Nachbarinn, die wir am Anfang hatten.

00:15:49: Die sagte, dass sie rausgeguckt haben und ein Polizeiauto gestanden haben.

00:15:56: ein Auto, das darauf vor Rentschen gestanden sei.

00:15:59: Dann wusste ich, jetzt ist er tot.

00:16:07: Und weiss man auch, was er gestorben ist?

00:16:09: Nein nicht, weil wir natürlich keinen Zugang zu diesem Autopsy-Bricht haben, der sicher gemacht wurde, weil es noch unerklärlicher Todesfall ist.

00:16:20: Aber da haben wir logischerweise kein Zugang.

00:16:24: Sonst hätte ich Hinterbliebenen gegeben, die uns das geben hätten aber es gibt keine Hinterblibene.

00:16:30: Alles gehören.

00:16:31: Die vielen Hilferufe, die viele Leute, die sich für ihn eingesetzt haben, stelle ich mir sofort die Frage, ob man sie vermieden könnte.

00:16:39: Natürlich auch, ob es Schuldige gibt.

00:16:43: Ich nehme mich noch hundert Trollen der Käste.

00:16:46: Wenn ich jetzt vorbeigegangen wäre früher, wenn ich anders reagiert hätte ... Hätte man dort etwas machen können?

00:16:51: Hast du Sie mit dem konfrontiert, Andrea?

00:16:53: ?

00:16:54: Ähm... Ich habe sie natürlich damit konfrontieren können.

00:16:58: meine Fragegeschichte zur Stellungnahme, sowohl der Behörde als auch dieser Beistandin selber.

00:17:04: Es ist nichts zurückgekommen und ich habe den Beistanding noch angeläutet.

00:17:07: Sie hat in der Zwischenzeit ihre Arbeitsstelle gewechselt.

00:17:15: Ich meine es ist eine Unterstellung, die man nicht ernsthaft machen kann.

00:17:19: Es sind Spekulationen.

00:17:21: Hat er überlebt oder nicht?

00:17:22: Das steht uns nicht an darüber zu spekulieren.

00:17:25: Zudem wäre es ... Ziemlich heikel so etwas zu behaupten.

00:17:30: Aber ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass die Beistände zu diesem Thema wirklich zu hudeln ist.

00:17:36: Es ging also nicht gut und es war auch ein beklemmendes Telefonat.

00:17:46: Das löst ja wahrscheinlich gleich auch etwas ausbeirren?

00:17:50: Ja davon gehe ich raus!

00:17:54: Hattest du auch mit dem Arzt noch einmal gesprochen, haben wir ja schon gehört.

00:17:57: Einer der Telefonen ist vielleicht gar nicht so ihm durchgekommen.

00:18:00: Wäre das eine Verantwortung vom Arzt da früher vorbeizugehen zu reagieren?

00:18:06: Also nicht wenn er es natürlich nicht weiss.

00:18:08: Er ist einfach ein Hausarzt und wenn ein Patient jetzt nicht gekommen wäre also wenn jetzt die Oli Pfister nicht vorbei wäre obwohl er einen Termin hat dann hätte er vielleicht mit dem Hintergrund wissen müssen Wir können schnell jemanden vorbeischicken oder anrufen.

00:18:25: Aber so war es ja nicht.

00:18:26: Und Herr Pfister ist auch ein bisschen rennitenter Medizin-Benutzer gewesen, sagen wir es mal so.

00:18:36: Hat er

00:18:36: gar nicht willen gesehen?

00:18:38: Ja, klar!

00:18:40: Ich glaube das hat aus den Jugendherren eine Spekulation von mir und der Verbrecher.

00:18:45: Prechbühel und Pflegefachfrau, weil seine Mutter so schwer krank war.

00:18:51: Er musste hier pflegen ... Und den Haushalt machen und alles, damit er auch ein Traum hat im Zusammenhang mit Spitaler.

00:19:00: Aber das hat niemand mit ihm herausgefunden, was da wirklich los war.

00:19:07: Ja, ich mein, jemand der Arzt sagte zu mir ist es nicht gekommen.

00:19:12: Meine Pflegeassistin, meine Arzt-Kilfin – das sagt man heute nicht mehr so – die hat nach ihrem besten Wissen gesagt, dass sie einen Beistand haben.

00:19:28: Das kann ich dazu nicht sagen.

00:19:30: Man hat den Arzt auch nicht gesagt.

00:19:32: Ich fasse noch einmal zusammen.

00:19:35: Der Ueli Pfister hat sich immer öfter seltsam verhalten und war für wirk.

00:19:39: Seine Bekannten wollten helfen, aber standen bei den Fachleuten an.

00:19:44: Behörden haben nichts gemacht.

00:19:50: Katrin Reichmuth vom Beobachter Beratungszentrum.

00:19:53: Wenn du das hörst, was ist deine Einschätzung?

00:19:56: Wer ist die Schuld?

00:19:57: Frage jetzt einfach mal so!

00:19:59: Ja, die Schuld fragt ... Das ist schwierig.

00:20:02: Wir haben es auch vorhin von Andrea schon gehört.

00:20:03: Es gibt viele wäre-wäre hätte und dazu kann ich nicht eine klare Antwort geben.

00:20:10: Ich habe aber einordnen.

00:20:12: Und die Diskussion und diese Kespe.

00:20:16: Ich erwähne jetzt den Kindes- und Erwachsenschutzbehörden, denn das ist der gängige Begriff.

00:20:21: Ihre Entscheidenden halten eigentlich mehr als schon seit dem Jahr die Arbeit aufgenommen in Schach.

00:20:30: Man hört immer wieder Dinge über die Entscheidung der Kespen wie es gefällt wird, was für Sachen das passiert.

00:20:38: Darum mache ich einen Schritt zurück.

00:20:41: Was ist denn die Aufgabe der CESP?

00:20:43: Es sind den Schutz und Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen.

00:20:50: Sie stellen die Selbstbestimmung der Personen im Mittelpunkt an, das ist ganz wichtig.

00:20:55: Und es gibt auch einen Unterschied zwischen CESPP und Erwachsenung, CESSP und Kind.

00:20:59: Jetzt geht's in diesem Fall natürlich um CESRP und zu erwachsenden Schutzrechte.

00:21:04: Die Fachleute, wie diese Beisteile in dem Fall müssen einschätzen, brauchen die Person Hilfe.

00:21:11: KESP muss ihren Auftrag erfüllen und der ist im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Schutzbedürfnis.

00:21:18: Es sind immer Ermessensentscheide, es ist ein Abwägen des Menschen die die Entscheidungen treffen.

00:21:25: und wo Menschen sind, da passiert Fehler.

00:21:28: Ja man muss auch dazu sagen... Er war für die Finanzen nicht klassisch vorbeiständig, sondern nur für seine Finanze.

00:21:43: Ich vermute, dass diese Frau überfordert war mit der Situation, weil sie damit nichts zu tun hat ... Das ist nicht Ihre primäre Aufgabe.

00:21:54: Trotzdem denke ich mir davon, auch von einer finanziellen Beistandin zu erwarten, dass sie im Notfall gecheckt was los ist.

00:22:02: Vielleicht können wir kurz darüber reden, wie so etwas im Idealfall würde laufen?

00:22:06: Also ich mache mir Sorgen um mein Nachbar oder Freund, dann würde ich den Kerst anrufen, was passiert denn Katrin?

00:22:13: Also genau man kann jede private Person, also du und ich, Andrea alle können gefährdungsmeldungen machen wenn wir ... Die Ansicht ist, dass eine Person Hilfe braucht und man sie sonst nirgends anderweitig dieser Person geben kann.

00:22:25: Man meldet das, man kann es auch anonym machen, was aber natürlich nicht ratsam ist, weil sonst kann man keine Rückfragen mehr stellen.

00:22:33: Und dann fährt Kerst muss sich um das kümmern ... Das Verfahren aufnehmen, sie müssen einen Fall eröffnen und dem nachgehen.

00:22:39: Aufklären, sachverständige Personen involvieren auch die Person, die gefördungsmeldet gemacht wurde.

00:22:46: Die muss man auch involviert und am Schluss um eine Entscheidung treffen.

00:22:50: Und jetzt in diesem Fall hat er schon einen finanziellen Beiständen gehabt weil dort hat man gemerkt kann er brüchter Hilfe oder Unterstützung kann er sich nicht mehr darum kümmern.

00:23:00: Aber in diesem vorliegenden Fall geht es um das Medizinische.

00:23:04: Dort ist aber noch keine Beistandenschaft errichtet

00:23:06: worden.

00:23:06: Nein!

00:23:08: Was vielleicht nicht gleich nochmal kurz zurückkommt zum Wort Gefährdungsmeldung, das haben wir schon ein paar Mal gehört, das ist ja ein juristischer Begriff... was heisst das genau?

00:23:16: Also ich mache mir Sorgen und dann mache ich eine Gefährdingsmeldungen.

00:23:20: Es ist schon ein grösseres Ausmaß.

00:23:22: es ist nicht nur Ich mache mir Sorge sondern es ist wirklich eine Hilfsbedürftigkeit von einer Person.

00:23:30: Demenz ist das höchste, was wir denken.

00:23:34: Die Person ist nicht mehr urteilsfähig und kann es nicht mehr abschätzen, was sie macht.

00:23:40: Darum fährt sich vielleicht auch selber oder andere gefördert.

00:23:45: Aber auch bei anderen Anzeichen – also Vergesslichkeit, psychische Krankheiten, Verwahrlosung.

00:23:54: Das ist eine Erscheinung, die mit der Hilfsbedürftigkeit in Zusammenhang steht.

00:23:59: Wir packen hier noch ein paar mehr Infos in unsere Show Notes.

00:24:02: Da haben wir zum Beispiel auch eine Checkliste, wie man so eine Gefährdungsmeldung verfasst und einen Musterbrief.

00:24:09: Und was ratest du die Leute?

00:24:11: Wie sie im Olympischen seinen Bekannten anstehen, also versuchen das zu machen aber einfach stecken bleiben?

00:24:18: Es ist natürlich ein grosser Unterschied ob jemand Hilfe möchte oder kann... eingesehen, dass sie Hilfe braucht oder jemanden das nicht möchte.

00:24:28: Nicht freiwillig irgendwie gewillt ist, um mit einem Keshpin-Kontakt zu retten.

00:24:35: Man muss sich auch an Perspektiven wechseln hier noch einnehmen.

00:24:38: Viele Leute finden es logischerweise auch

00:24:42: eine

00:24:43: zumutige Freiheit vielleicht, wenn ein Keshp rumschneufelt.

00:24:47: Das ist nicht etwas Angenehmes Und dort gilt es.

00:24:50: Es ist so ein feiner Grad, wo man mit Personen gut kennt weiss wie man das etwas deichseln muss damit sie vielleicht merken, ich brauche Hilfe.

00:25:01: Vielleicht wäre es gut wenn jetzt irgendwie auch eine psychologische Spitex-Kunde oder vielleicht den allgemeinen Spitext mal vorbeikommt.

00:25:12: Ich würde raten, holen die Leute ins Boot, in dem diese Person sich ... etwas sagen lassen, was sie ein offenes Ohr hat zum diese Themen ansprechen.

00:25:24: Und der Ueli Pfister hat das Glück, dass er wenigstens so Leute hatte, die ihn gerne hatten und sich um ihn kümmern konnte.

00:25:31: Jetzt ganz viele Menschen haben das wahrscheinlich nicht.

00:25:33: Also gerade wenn es schon älter sind, sind vielleicht alleine ... Werden Sie sich allein überlassen?

00:25:40: Oder gibt's da auch von institutioneller Seite aus jemanden, der helfen kann, den sie in die Hand nimmt?

00:25:46: Also es gibt ja... Psychiatrische Spitex, die finden wir meistens über eine Stadt ärztliche Dienst oder einfach ganz klar über Google.

00:25:56: schauen was es da gibt.

00:25:58: Eigentlich sind Sozialzentren zuständig auch für Beratungen wenn man anstatt.

00:26:05: Oder natürlich auch beim Beobachten der Beratungstehle findet man immer wieder Hilfe wenn man Anstatt

00:26:11: hat.

00:26:12: Beim Ueli Pfister war halt noch so.

00:26:14: Die Regina Brachbühle hat schon Heimleitungen gemacht, die kommen in diesem Bereich raus.

00:26:19: Und wo sie angelüht haben, hat sie auch gesagt an Christen, es ist eine Gefährdungsmeldung oder?

00:26:26: Aber die Nachbarin und auch die Wundpflegefachfrau sind sich Situationen nicht gewöhnt gewesen.

00:26:31: Sie haben einfach angelernt und sagten, das sei eine Gefahrdungs-Meldung.

00:26:35: aber man hat sie wahrscheinlich auch nicht so ernst genommen weil sie ja keine Kantonsarzt sind oder so.

00:26:44: Ja, das ist halt auch schwierig.

00:26:46: Und natürlich hätten die auch einfach die Ambulanz an den Leuten, wenn sie sich so Sorgen machen.

00:26:51: Aber sie haben ja gewusst, dass er einen Beiständin hat und nicht wollte vorgreifen, weil sie dachten, ja diese Frau weiss dann schon was zu tun ist.

00:26:59: Das ist ein guter Punkt.

00:27:01: Weil

00:27:02: eigentlich oder was man sagen kann, KESP ist natürlich da wie so eine Behörde, man kann ihn involvieren, Gefährdungsmeldungen machen aber es braucht auch ihre Zeit.

00:27:12: also es geht in der Regel Schlag auf Schlag.

00:27:15: Wenn es wirklich ein dringend medizinisches Problem ist, dann ist eigentlich der Notfallpsychiatrin die Adresse oder die Telefonnummer in der man wählt.

00:27:25: Es braucht eine medizinische Einschätzung vom Arzt einer Ärztinnotfallpsychiater, wo sie schnell diese nötigen Massnahmen treffen können.

00:27:38: Und dann in einem weiterfolgenden Schritt würde man wieder KESP involvieren, weil die schauen wegen der Beistandschaft wie es weitergeht.

00:27:44: In einer Klinik.

00:27:45: Was braucht das für eine Entscheidung?

00:27:48: Das musst du auch wissen als Normalbürger.

00:27:51: Das war nicht so klar.

00:27:53: Es waren alle ein wenig.

00:27:54: Wir hatten Angst um ihn und haben keinen Wahlgeschlag, den er ging.

00:27:58: Aber er hat es nicht so viel genutzt!

00:28:00: Und das ist ein guter Punkt.

00:28:01: Das habe ich mich auch gefragt, wo ich diesen Fall gelesen habe, was wir schon darüber geredet haben.

00:28:06: Ich bin auch der Meinung, dass wir von einer finanziellen Beistände erwarten dürfen.

00:28:12: Dass sie auf die Idee kommt zum vielleicht mal sagen hey wenn es dann so akut ist und wenn ihr nunmal diese Personen antrefft, leuten dort und dort an.

00:28:28: Zusammenfassend würde ich sagen die Leute in seinem Umfeld haben eigentlich gut reagiert.

00:28:33: Die haben versucht alle Hebel im Bewegung zu setzen Und trotzdem ist ein Schief gegangen, er ist gestorben.

00:28:39: Aber wenn ihr zwei gesagt habt, man kann nicht sagen wer jetzt da zu schuld ist das ist einfach wirklich blöd gelaufen.

00:28:46: und was bleibt sind dann auch die Erinnerungen an Ueli Pfister.

00:28:49: für die Regina Brechbühle ist es zum Beispiel zu ärgeln.

00:28:51: und die gemeinsamen Ausflüge wo sie betont hat.

00:28:55: Andrea hast du schon etwas mitgenommen aus dieser Geschichte?

00:28:59: Dass es auf jeden Fall sinnvoll ist Sein Umfeld ist etwas zu beobachten und einzugreifen, wenn es nötig ist, dass einem so etwas nicht passiert.

00:29:07: Das ist sicher ein guter Rat.

00:29:09: Danke euch beiden vielmals für das spannende Gespräch!

00:29:12: Danke dir!

00:29:13: Danke

00:29:22: auch!

00:29:22: Wir freuen uns, wenn Sie den Podcast abonnieren, bewertet und beim nächsten Mal wieder reinlassen.

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