Eine Million weg – wie ein Rentner auf eine dreiste Betrugsmasche hereinfällt

Shownotes

Mit falschen Geschichten über Scheidung, Krankheit und Schulden erschleicht sich eine Frau 1,08 Millionen Euro von einem Rentner aus Zürich. Sie sitzt nun im Gefängnis. Der Rentner ist finanziell ruiniert.

«Eine Million weg: Wie ein Rentner auf eine dreiste Betrugsmasche hereinfällt» ist die neuste Folge unserer Podcast-Reihe «Der Fall». Moderator Eric Facon spricht mit Autorin Katharina Siegrist und Rechtsexpertin Norina Meyer über die Hintergründe.

Transkript anzeigen

00:00:02: Die Staatsanwaltschaft ist davon ausgegangen, dass hinter der Liridonagasche Organisierte Kriminalität ist.

00:00:10: Das ist der Fall!

00:00:11: Echte Schweizer Rechtsstreit

00:00:13: und Rat für Betroffene.

00:00:15: Ein Podcast von Beobachter

00:00:18: Heute am Mikrofon, die Ehre gefällt.

00:00:25: Der Fall von heute betrifft einen mutmaßlichen Betrug in Millionen Höhe.

00:00:29: Der Geschädigte ist ein Rentner Und in seinem Fall erzählt Katharina Sigristi, ist Artorin von Artikeln und Norina Meier vom Juristischen Beratungsdienst, beobachtet Katharina.

00:00:41: Dein Artikel fand an mit einer Szene im Gerichtsfall, wo der Fall behandelt wird.

00:00:46: Die Beteiligten sind drei Richter – Zuschauer, Journalisten und Journalistinnen -, ein Kleger, eine Anklagte- und Dolmetscherin.

00:00:56: Fangen wir mal beim Klegeran.

00:00:58: Der heisst Hans Müller.

00:01:00: Ist das sein richtiger Namen?

00:01:02: Nein, es ist nicht sein richtigen Namen.

00:01:04: Aber er hat einen ähnlich gewöhnlichen Namen und ich habe ihn zum ersten Mal vor Gericht kennengelernt.

00:01:10: Viel weiss ich nicht über ihn.

00:01:11: Wie du gesagt hast, er ist Rentner rund achtzeig Jahre alt und im Zürcher Unterland allein stehend.

00:01:20: Was ihm passiert ist... Das werden wir dann im Pflafen hören.

00:01:22: Jetzt gibt's auch eine Angeklagte.

00:01:23: Die nennst Du Liridona Gashi.

00:01:26: Wer ist denn sie?

00:01:28: Sie heisst natürlich auch nicht so, sie heißt anders.

00:01:31: Sie ist heute eine verabschiedete E-Faubenzügerin, die ursprünglich aus dem Kosovo kommt, aber jetzt schon in der Schweiz lebt und hier zwei Kindergrosse gezogen hat.

00:01:43: Und Grossmutter ist von Virenkel glaube

00:01:47: ich.

00:01:47: Seit wann ist denn die Vergasche in der Schweizer?

00:01:49: Ja, das wurde nicht so klar bei ihrer persönlichen Befragung.

00:01:53: Hat sie gesagt, dass sie mit drei Zehnen in die Schweiz gekommen ist.

00:01:57: Die Akten des Migrationsamts sagen etwas anderes.

00:02:01: Dort sagt man, dass sie mit den Zwarzen eingereist ist.

00:02:06: Ich kann es noch erwähnen, der Domeige war auch noch dabei.

00:02:08: Hat man das

00:02:09: gebraucht?

00:02:10: Ja, man hat es schon gebrauchen.

00:02:12: Obwohl die Lyridonagashi ja schon sehr lange in der Schweiz ist, hat sie nicht alles verstanden.

00:02:17: Und

00:02:18: darum ist es notwendig gerade so ein Fall, wo wir jetzt aufgeröstet werden.

00:02:22: Jetzt Hans Müller und die Luridonargashi lernen sich irgendwann mal kennen.

00:02:26: Wie denn?

00:02:27: Sie lernen sich in dem Jahr two-thausig und eins kennen, wo die Liridona Gashi zusammen mit der damaligen Partnerin vom Hans Müller im Restaurant arbeitet.

00:02:38: Und dann kommt dazu das Geld zu handwechseln?

00:02:42: Wie kommt denn das?

00:02:43: Ja, das ist eigentlich den ersten zehn Jahren später, zwei-tausig und elf übernimmt Lirido noch eine Gashie zusammen mit ihrem Mann ein Restaurant in der Nachbarschaft von Hans Müllern Und das läuft einfach nicht.

00:02:56: Und die Fragen sind zum ersten Mal nach Geld, mutmaßlich sind es dort etwa dreißigtausend Franken, wo er als Darlehrgit.

00:03:05: aber das Restaurant geht dann Konkurs und er bekommt einen Verlustschi.

00:03:11: Das heisst eigentlich ... Die Beziehung zwischen Hans Müller und Christian Donagashi ist eigentlich weiter gelaufen über die zehn Jahre bis dann mal Geld überhaupt geflossen ist.

00:03:18: Wie geht's denn weiter?

00:03:19: Also dreißdossige schonmal ein Start, aber hat sie immer noch mehr Geld gebraucht?

00:03:24: Ja, dann fängt es wie einmal an.

00:03:26: Also in den Jahr zwölf erzählt sie ihm, dass er sich die Scheide lassen will und für das Geld gebraucht wird.

00:03:33: Und dort hilft er ihn auch wieder aus.

00:03:37: Sie sagt ihm aber, dass sie in Kosovo ihr Haushalt verkaufen können an der Stadt.

00:03:43: Und dass sie auf dem Kaufpreis von Hundert neunzigtausend Franken wartet.

00:03:48: Also alles was er ... die ihr eigentlich gibt oder auslehnt, hat sie eine Sicherheit dafür mit dem Kaufpreis.

00:03:55: Und das schafft ein bisschen Vertrauen in alle anderen Transaktionen, die er noch machen wird.

00:04:01: Also jetzt haben wir mal dreißtausend für das Restaurant nach einem Geld für die Scheidung.

00:04:06: und dann?

00:04:07: Ja, und dann kommen immer weitere Forderungen.

00:04:10: Dann geht es so richtig los über die nächsten vier Jahre rund einmal ... Sagt sie, dass sie am mutmaßlichen Käufer einen Konventionallstraf muss zahlen.

00:04:23: Weil sie das Haus neben den Stapfen verkauft hat und nicht ihm.

00:04:26: Sechzigtausend Franken für das braucht sie dreißigtausende Franken bar Und dreißgtausenden im Gegenwert eines Okassionautos.

00:04:36: Und tatsächlich geht ein Hans Müller mit Iranen Autobörsen und kauft dort für sie ein Range Rover.

00:04:44: Und dann geht es so weiter.

00:04:45: Dann sagt sie ja ... Ich nehme das Auto mit in die Kosovo und leute ihm schon später an, sie sei jetzt an der Grenze verhaftet worden.

00:04:53: Sie bräuchte wieder Geld für eine Kaution, weil es im Gefängnis liegt.

00:04:57: Also eine Behauptung oder eine Forderung nach den anderen?

00:05:01: Der Rechte will das Leben auch.

00:05:03: wie viel Geld insgesamt hat er dann überwiesen?

00:05:05: Am Schluss war es über ein Million, also eine Million.

00:05:08: Achtzig tausend ist das im Verfahrenssprach.

00:05:20: Sie nimmt ja nie zweifel Chobia an diesen Geschichten!

00:05:23: Doch natürlich, das auf jeden Fall.

00:05:26: Aber es gemeint ist eben, dass Liri Dona gar nicht nur eine Stimme am Telefon oder ein E-Mail ist ... Aus Fleisch und Blut.

00:05:38: Genau, die er ja seit Jahren schon kennt hat.

00:05:41: Und einmal hat sie ihm zum Beispiel auch gesagt, dass ich Geld brauche, weil sie im Spital ist nach einem Suizidversuch.

00:05:47: Und wo er sich dann besucht, war auch ab und zu persönlich in Kosovo gefahren und traf sich dort.

00:05:52: Er sagte wirklich, es sah wirklich schlimm aus und bekam dann wieder Mitleib und glaubte ihre Haltengeschichten.

00:06:02: Ein ziemlich gut bemühtiger Mensch hat z.B.

00:06:04: mal überprüft, ob die Frau überhaupt gescheiten ist?

00:06:06: Nein,

00:06:07: das weiss ich nicht.

00:06:08: Ich glaube er ist wie in guten Treuen davon ausgegangen, dass sie ihm die Wahrheit erzählt oder in Not ist und hat ihn einfach helfen wollen.

00:06:17: Jetzt eine Million hat er überwiesen.

00:06:19: Das ist eine ziemliche Stange muss man sagen.

00:06:22: Woher kommt denn das ganze Geld?

00:06:24: Nicht jeder hat es so in der Poetokasse zu beweisen an Personen in Not in Anführungszeichen.

00:06:32: Das Geld hatte auch nicht Hans Müller.

00:06:34: Er sagte, er hätte rund drei Hundert Tausend Franken vermögen und das hat ihn überwiesen.

00:06:40: Er hatte nichts mehr auf der Seite.

00:06:43: Und die restlichen rund siebenhundert Taussungen hat er von seinem jüngeren Bruder ausgelehnt.

00:06:48: Der jüngere Bruder war recht vermögend, hatte kein Kind, keine Frau.

00:06:53: Er starb dann im Jahr zwei tausend achtzehn gestorben.

00:06:57: Aber das ist der noch mal rechte Summe, wo Hans Müller seinen Brüdern geschuldet hat.

00:07:02: Siebenhunderttausende.

00:07:04: Kann man sich vorstellen, dass es auch nicht gerade Beziehungsförder sind?

00:07:07: Oder zwischen zwei Brötchen?

00:07:09: Nein, überhaupt nicht!

00:07:10: Vor allem hat Hans Müll ja noch vier weitere Geschwisterin, die den vermögenen Brüder gestorben haben und ums Erbe gegangen ist ... Ja, dann waren sie natürlich nicht so müde wie bei ... rechtlich weniger Geld zum Eben gegeben hat, aber mittlerweile haben sie sich ausgesprochen und das ist abgehaken zwischen ihnen.

00:07:30: Aber uns sicher gab es Spannungen innerhalb der Familie.

00:07:35: Was ein wirkliches Stund ist, ist das gut als vorhin gesagt, Mensch aus Fleisch und Blut, das ist mal etwas anderes, aber ansonsten ähnelt doch die Technik sehr dem was man kennt aus dem Cyberspace von der Cyberkriminalität?

00:07:46: Ja, auf jeden Fall.

00:07:47: Eins zu eins.

00:07:49: Zuerst hätte Hans Müller vielleicht ein bisschen leichtsinnig eine Malenzahlung gemacht.

00:07:54: Weil er so gutmütig war.

00:07:56: Dann schafft halt die andere Seite mit Vertrauen.

00:07:59: also man hat da schon ein gewisses Verhältnis miteinander und das ist dann Geschichten auf wo man immer mehr zahlt und sogar so viel dass man sich meistens verschuldet.

00:08:10: Dann kommt meistens so etwas enthieser oder dass man nur noch eine einzige Zahlung muss leisten und alles hat.

00:08:16: Und auch wenn wir dann schon längstens die Betroffenen eigentlich gar nicht mehr daran glauben, dass sie wirklich das Geld noch zurückbekommen oder eben an diese Geschichten gelaufen ist ja immer noch die Hoffnung.

00:08:27: Also man müsste sich ja dann wie eingestehen, jetzt habe ich alles verloren, jetzt war ich so dumm und habe alles verjubelt und das ist mega schwierig darum.

00:08:37: Klammern hat man sich an jeden Strohhalm wo einem... der Betrüger oder den Betrügern in einer Rühr.

00:08:42: Also der psychologische Druck ist wirklich enorm, auf eine ganze perfide Art.

00:08:50: Irgendwann hat er nachher Mühlen trotz allem, trotz dem ganzen Druck dann auch noch einmal genug gehabt und dann kommt es zu Nachklagen.

00:09:01: Ja also genug gehabt... In den Jahren.

00:09:06: Ja, ich kann nichts mehr bezahlen.

00:09:08: Auch mein Bruder gibt mir nichts mehr.

00:09:10: Ich kann dir nichts mehr geben!

00:09:12: Und dort hat Liri hier eigentlich auch in Ruhe gelassen.

00:09:16: Erst rund acht oder sieben Jahre später hat sie sich wieder bei ihm gemalt und hat noch einmal gesagt, dass er jetzt nicht an die Kaufpreise von diesem Haus kommen soll.

00:09:25: Ich brauche noch Geld, damit wir ihr irgendwelche Dokumente besetzen können.

00:09:29: Dann ist es am Hansmüller wirklich ... Und das war zum ersten Mal zu der Polizei.

00:09:35: Vorher hat er das niemandem erzählt, auch nie zu den Polizisten gegangen, aber im Jahr ist es hier auf dem Polizeiposter und man hat dann wie ein Geldübergabe fingiert am Flughafen Zürich wo ein Polizist Liridano Gashjuf frischer Datartapt hat und Fisch knallt.

00:09:55: Das ist eine Geschichte, die sich über mehrere Jahre hinwegzieht.

00:09:58: Dann gibt es ein Pause und sie kommt doch wieder auf das Opfer zurück.

00:10:01: Weil sie das Gefühl hat, aus dem kann man mehr herausladen.

00:10:04: Das ist schon noch verrückt.

00:10:06: Insgesamt sind es, glaube ich, richtig recht.

00:10:08: Ich habe etwa zwölf Jahre, in denen diese ganze Geschichte gelaufen ist.

00:10:12: Zwischen zweitausend und zwölfe und vierundzwanzig.

00:10:15: Ja also gekämmt hat ihre Donungasche über zwanzig Jahre.

00:10:20: Und dann kommt's zur Anklage!

00:10:29: Dort wird die Liridonagashi angeklagt und einen gewerbsmässigen Betrug vorgelegt.

00:10:36: Sie verteidigt sich halt, dass sie alles abstreiten.

00:10:40: Sie gestattet nur ein, dass er ihr Mal das Darlehen von Zehntausend Franken gegeben hat.

00:10:46: Das hätte sie aber zurückzahlt.

00:10:49: Und sie sagt, sie könne sich an den Darlehmensvertrag oder die Zahlungen, die es offenbar gibt, nicht erinnern.

00:10:56: Jetzt ist noch ein Geld weg, das Herr Müller überwiesen hat an Lyridona Gashi.

00:11:03: Eine Million Schweizer Franken.

00:11:06: Frau Gashi besteht darauf, dass ich alles zurückbezahlt habe.

00:11:10: Besteht einfach ausser gegen ausser?

00:11:12: Ja, das kann man schon so sagen!

00:11:14: Er sagt, er habe immer wieder Geld ausgelennt und nie zurückgekommen... Sie sagt, sie habe nur einmal das Darlehen bekommen und das aber auch zurückzahlt.

00:11:23: Das sind die diametral unterschiedliche Aussagen.

00:11:26: Aber sie muss es nicht beweisen?

00:11:29: Er muss ja beweisen, dass er das Geld über uns hat.

00:11:30: Und das kann vermutlich auch jetzt von einem Kontergrund nehmen.

00:11:34: Also wir sind hier im Strafverfahren und dort muss eigentlich mit den Strafbehörden die Tat nachweisen.

00:11:42: Also das heisst, sie muss gar nichts ... Sie können einfach sagen, ich kann das!

00:11:45: Sie kann natürlich argumentieren.

00:11:47: Und wenn ich auf den Anklagenbank sitzen würde, würde ich wahrscheinlich auch sagen, dass ich mit dem allem nichts zu tun habe.

00:11:54: Sie muss sich ja in diesem Sinne nicht selbst belasten.

00:11:57: Aber Beweis... Sie muss nicht beweisen, dass sie unschuldig ist.

00:12:01: Also Beweissschuld ist beim Krieger und nicht bei der Auge geklagt?

00:12:04: Die Strafbehörde, der Staat muss das beweisen.

00:12:08: Jetzt gibt es aber trotzdem eine Verurteilung Und ich zähle mal auf, was da kommt.

00:12:12: Der Freien hat schon vor dreiesem Monat – wovon die Leridona-Gasche nicht mehr absitzen sollen – dazu sieben Jahre Landesverweis.

00:12:22: Das Gericht fährt also doch den Auslegungen von Herrn Müller?

00:12:25: Wieso denn?

00:12:27: Ja, der Auslegung des Untersuchungsbehördes, also des Staatsanwaltschafts und während der Untersuchung, das ist dann an dem Gerichtsverhandlung herausgekommen, gibt es schon Einwiss darauf, man kann schon anweisen, dass Hans Müller, die Transaktionen gemacht hat und dass es auch einen Vermögenszuwachs bei der Lyridonagashi gegeben hat.

00:12:49: Dass es so ein Konex gibt.

00:12:52: Aber tatsächlich ist das Geld einfach weg.

00:12:55: Es findet man nicht mehr.

00:12:57: Man geht schon davon aus, ob Staatsanwaltschaft oder Ausgang, dass hinter den Lyrido Nagashi Organisierte Kriminalität ist.

00:13:07: Dass sie noch etwas in den Lockvogel war.

00:13:09: Aber ja, ich sehe es trotzdem am Schluss verurteilt worden.

00:13:12: Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, gilt also noch die Unschuldvermutung?

00:13:17: Also wir haben jetzt das, was ich erzählt habe.

00:13:22: Freheratstafti ist gemönt, neun Monate davon soll sie absitzen wenn es dann bestätigt wird.

00:13:29: Jetzt als Leihendach bei so einer Schadensumme von einer Million, ist das ein bisschen wenig?

00:13:37: Ja, das kann man schon so sehen.

00:13:39: Neun Monate Absitzen für eine Million Euro.

00:13:43: Das kann man wenig finden.

00:13:45: Aber zusammen sind es ja zwei Jahre auf Bewährung und noch sieben Jahr Landesverwies.

00:13:52: Ich glaube, das hat Liri Donagashi am meisten getroffen, den Landesverweiss.

00:13:57: Weil auch wenn sie jetzt vielleicht nicht perfekt Deutsch hätten können ... Es ist schon hier vor allem verwurzelt mit ihrer Familie.

00:14:03: Und um das haben Sie dann natürlich recht?

00:14:06: kämpft oder versucht, dass sie in der Schweiz bleiben kann.

00:14:09: Aber es ist schon eine harte Strafe sein.

00:14:11: Aber das im Normale zu Schadensummen zurück hat überhaupt einen Einfluss auf so ein Ort?

00:14:16: Jetzt haben wir generell gesprochen.

00:14:18: Ja also die Rucksumme sind schon relevant aber es ist sicher nicht den einzigen Faktor.

00:14:23: man schaut eigentlich aufs ganze Verschulden von den Täterinnen und zum Beispiel wie verwerflich die Tat war was genau ihr Motiv war oder wie es um ihre persönlichen Verhältnis steht.

00:14:38: Und eben, ihre wirft mir als gewerbsmäßigen Betrug vor.

00:14:42: An dort muss man auch mit einer höheren Strafe rechnen.

00:14:45: oder also wenn man jetzt nur einmal

00:14:47: betrügt.

00:14:57: Katharina, du hast vorhin gesagt vielleicht hat sie nun mal als Lochfogel dient.

00:15:01: Hättest du ihrer persönlich eigentlich das Zutaten?

00:15:04: Weil es ist ja doch gerecht!

00:15:05: eine perfekte Masche, die sie da oben gezogen hat?

00:15:08: Ich weiss nicht.

00:15:09: Ich habe einfach für das gefunden was mir ihr vorwirft... Ich hatte vorab schon die Anklage geschrieben, bevor ich in den Gerichtssaal gekommen bin.

00:15:18: Und dann habe mir natürlich ganz eine andere Frau vorgestellt, dass sie gewesen ist.

00:15:22: Sie sah extrem unscheinbar und unspektakulär aus, wenn sie läuft und hinkt sein.

00:15:29: Also sie würde auf der Strasse nicht auffallen.

00:15:32: Und da denke man ja schon so, jemand müsste ja schon irgendwie ein Rechtscharisma an der Ausstrahlung gehen.

00:15:37: Das hat sie nicht gehabt.

00:15:38: also insofern ... Schwierig, um das so zu einschätzen.

00:15:42: Jetzt hast du es vorhin gesagt?

00:15:43: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

00:15:45: Jetzt gilt immer noch der Unschuldsvermeldung und da bleibt der Geschädigte, Herr Müller.

00:15:51: Wie geht's an dem persönlich?

00:15:54: Ich habe in den Verhandlungspausen oder nachher kurz mit ihm geredet.

00:15:58: Also für ihn sagt er einfach, dass sie jetzt einfach abgeschlossen hat.

00:16:03: müssen oder wollen machen, eben zu der Polizei gehen und dass die Verhandlungen dabei sind.

00:16:08: Die Verhandlung war am Morgen.

00:16:10: Das Urteil wurde dann am Nachmittag verkündet.

00:16:13: Aber dort wollte er nicht gehen, weil wir gesagt haben, das sei zu emotional für ihn.

00:16:18: Also irgendetwas ist schon noch um.

00:16:21: Für ihn ist das jetzt so abgeschlossen.

00:16:24: Merci vielmals für dieses Gespräch.

00:16:26: Katarina Sigrist und Marina Meier.

00:16:30: Der Fall, ein Podcast von Beobachter Produktion Erich Fakon und Carlo Laudi um eine Million betrogen nahezulassenen Stierepisoden online oder im Heft vom Dreißigste April zweitausendundsechserzwanzig.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.